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Ein Unternehmer ist durch verschiedene Gesetze, Verordnungen und Vorschriften dazu verpflichtet, seine Infrastruktur und die betriebenen Anlagen sowie dessen Zubehör regelmäßig zu Warten und zu Prüfen.

 

Für diese Prüfungen benötigt es oft eine fachkundige Person mit entsprechendem Sachkundenachweis.

Nicht selten kommen so in einem Unternehmen leicht 10 - 20 verschiedene Lieferanten zusammen. Alle müssten im Vorfeld gesucht, kontaktiert, terminiert und überwacht werden und im nächsten Jahr wieder dran gedacht werden, den Dienstleister entsprechend pünktlich wieder anzufragen.

 

All diese nervigen Leistungen übernehmen nun wir für Sie!

Wir ermitteln die Prüfpflichtigen Anlagen, kontaktieren Ihre bisherigen Dienstleiter oder suchen neue für Sie. Erstellen Ihnen ein Angebot und terminieren die Prüfung. Nach erfolgter Prüfung und Wartung erhalten Sie von uns die Rechnung über die jeweilige Leistung und wir nehmen auch den neuen Termin auf Widervorlage und erinnern Sie früh genug.

Ihr Vorteil?

Wir nehmen Ihnen die lästige Suche nach einem passenden Anbieter ab. Bieten Ihnen sämtliche Leistungen aus einer Hand und prüfen natürlich auch die entsprechenden Befähigungen der prüfenden Unternehmen, oder führen die Prüfung selbst aus.

Häufigste Suche:

Regalprüfung nach DIN EN 15635

Prüfung Leitern, Tritte und Steighilfen nach DGUV 208-016

Prüfung elektrischer Anlagen und Geräte nach DGUV V 3

Feuerlöscher-Prüfung ASR A2.2

Torprüfung nach ASR A1.7

Verbandskastenprüfung und Auffüllung gem. ASR A4.3

Brandschutzprüfung (ArbSchG, ASR A2.2, ArbStättV, DGUV V1, BGR 133

Geräte im Betrieb:

Staplerprüfung nach BetrSichV, TRGS und DGUV

Arbeitsbühnenprüfung nach UVV

Kranprüfung DGUV V53

Prüfung Hebewerkzeuge nach DGUV Regel 109-017

RWA-Prüfung (§319 StGB, Musterbauordnung §14, DIN 18232 und DIN 57833

Gefahrstoffschrankprüfung gem. ArbStV §4 und TRGS 526

Prüfung Aufzugsanglagen BetrSichV

Exotische Prüfungen

Ex-Schutz-Prüfung nach §§15, 16 BetrSichV

F-Gas-Prüfung nach Verordnung (EG) Nr. 842/2006

Blitzschutzanlagen gem BetrSichV

Elektrische Anlagen und Betriebsmittel (orstfest) BetrSichV, DGUV V3

Prüfung von Feuerungsanlagen gem. BImSChG und TA Luft

Kälteanlagen BetrSichV und BImSchG

 

 

 

Verantwortung und Haftung von Führungskräften

Verstöße gegen das Arbeitsschutzgesetz und Sicherheitsvorschriften haben rechtliche Folgen. Dies sollte jeder Führungskraft bewusst sein. Wie weit das geht, erfahren Sie hier:

Nicht erst dann, wenn es zu einem tragischen Arbeitsunfall kommt, stellen sich viele Führungskräfte die Frage, ob und, wenn ja, mit welchen Konsequenzen sie im Fall eines Falles rechtlich verantwortlich wären.

Grundpflichten eines Unternehmers und von Führungskräften
Unternehmer ist diejenige Person, auf deren Weisung und Rechnung das Unternehmen handelt. Sie trägt das Risiko, bestimmt die Unternehmensziele, entscheidet über das Personal und die Sachmittel. 

Unternehmer sind dafür verantwortlich, „die erforderlichen Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie für eine wirksame Erste Hilfe zu treffen“.

Neben dieser Grundpflicht gehören insbesondere die folgenden Aufgaben dazu:

  • die betrieblichen Gegebenheiten auf mögliche physische und psychische Gefährdungen zu analysieren (Gefährdungsbeurteilung),
  • Maßnahmen zur Abwendung dieser Gefahren zu ergreifen,
  • die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung und der getroffenen Maßnahmen sowie deren regelmäßige Überprüfung zu dokumentieren,
  • die Beschäftigten über etwaige Gefährdungen zu unterrichten,
  • Beschäftigte im sicheren Umgang mit Arbeitsabläufen und Arbeitsmitteln zu unterweisen,
  • den Brandschutz und Evakuierungspläne im Unternehmen zu organisieren.

 

Wichtig bei interner Delegation: Fehlen die entsprechenden Kenntnisse – angefangen von B wie Brandschutz über G wie Gefährdungsbeurteilung bis T wie Technik oder V wie Vorschriften –, gilt: Wer delegiert, ist verpflichtet, die Beauftragten zeitnah schulen zu lassen und die anfallenden Seminar- und Reisekosten zu übernehmen. Die betroffenen Personen sind für die Schulung von der Arbeit freizustellen.

ABER: Arbeitgebende, respektive Unternehmerinnen und Unternehmer, werden durch die Beauftragung anderer Personen nicht von allen Pflichten befreit. Es verbleiben die Pflichten zur sorgfältigen Auswahl, zur Unterweisung, zur Kontrolle und zur entsprechenden Ausrüstung der beauftragten Personen. Eine Missachtung kann Bußgelder und Strafen nach sich ziehen.

Auch müssen Vorgesetzte auf gemeldete Probleme reagieren – an erster Stelle ist die Unternehmens­leitung gefragt. Sie hat dafür Sorge zu tragen, dass die gemeldeten Mängel oder Gefahren für Sicherheit und Gesundheit beseitigt werden.

 

Generell gilt: 

Nach Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und bei Berufskrankheiten können sich die möglichen Rechtsfolgen

insbesondere aus dem Zivilrecht (etwa Ersatzansprüche bei Produktionsausfällen sowie Ersatzansprüchen von Verletzten bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Handeln,
aus dem Arbeitsrecht (Abmahnung, Kündigung),
aus dem Ordnungswidrigkeitenrecht (etwa bei bestimmten Verstößen gegen das Arbeitsschutzgesetz oder gegen die Unfallverhütungsvorschriften) oder
aus dem Strafrecht ergeben.